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"Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten"

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Flüchtlingsströme nach Deutschland, Europa, ......unser Problem?

Neben USA, Russland, China und Frankreich gehört Deutschland im Jahre 2016 Weltweit zu den fünft größten Waffenexporteuren.

Damit verhindern wir keine Kriege und Kriegshandlungen, sondern fördern sie.

Wir sind daher Mitverursacher der Zerstörungen, des Elends und der Fluchtgründe.

Steuereinnahmen und Arbeitsplätze durch den Waffenhandel rechtfertigen nicht das resultierende Kriegselend.

Wir fordern:

Ende aller Rüstungsexporte, friedensfördernde Außenpolitik, Einsatz für Entspannung,

Abrüstung statt Nachrüstung, Kompromisse zur deeskalation bei politischen Spannungen.

Militärpakte sind keine Hilfe für ein friedliches Europa!

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Flugblattaktion

Wir wenden uns mit unserer Friedensarbeit

zu verschiedenen Gedenktagen an die Öffentlichkeit

 

 

Das neue Denkmal am Stephansplatz zur Erinnerung an die in Hamburg verfolgten Deserteure des 2. Weltkriegs (Bildhauer Volker Lang) Denkmal zur Erinnerung an den Feuersturm von 1943 von Alfred Hrdlicka.

 

NS Kriegsklotz am Stephansplatz am Tag des Denkmals

 

 

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Nicht an Kriege gewöhnen!
Kriege lösen keine Probleme...
Weder mit Atomwaffen noch mit konventionellen Waffen!
Kriege töten und zerstören Lebensraum und Umwelt und fördern gegenseitigen Hass.
Es gibt keine heiligen Kriege.
Das Recht zu Leben gilt für alle Menschen.
Wir fordern das Ende aller Kriegshandlungen und das anzuerkennende Existenzrecht aller Staaten.

Es gibt keine Zukunft ohne Frieden. Friedensarbeit braucht Gemeinschaft. Friedensarbeit kann Brücken bauen und Freude bringen.

Für eine glaubwürdige Aussenpolitik:

Wer Frieden will, kann nicht Kriegswaffen liefern.

Unterstützen Sie unsere Forderung:

Alle Waffenexporte sofort beenden - von der Kleinwaffe bis zu Material was die Herstellung von Giftgas ermöglicht.

Helfen Sie mit bei unserem freiwilligem Friedenseinsatz ! !

Frieden kommt nicht von selbst...

Frieden kommt nicht von selbst und sehr selten durch die führenden Politiker.

Auf uns kommt es an, Brücken zu schaffen innerhalb unseres Landes, Haß, Überheblichkeit, Gleichgültigkeit und Fremdenfeindlichkeit zu verhindern, zwischen den Staaten wrtschaftliche und militärische Vorherrschaft zu reduzieren, anstatt schwächere Länder erneut von den G8-Staaten und Militärpakten, wie der NATO, immer abhängiger werden zu lassen.

Es gibt keine Friedensbomben und keine friedlichen militärischen Einsätze.

Die DFG-IdK verfügt über keine massenmediale Präsenz. Unsere und Eure persönlichen Einsätze sind unsere Chance, den Frieden zu Fördern.

Wir brauchen Euer Mitwirken, von Euch, Frauen und Männer, von SchülerInnen bis zu SeniorInnen.

Kriegsdienstverweigerer-Beratung (KDV), aktive, ehrenamtliche Friedensarbeit und vieles mehr - dafür steht die DFG-IdK!

Meldet Euch bei uns mittwochs 19 bis 21 Uhr in der DFG-IdK (sehr gerne persönlich, aber auch telephonisch). Info-Abende · Mitglied werden!

 

 

"Niemand darf gegen sein

Gewissen zum Kriegsdienst mit

der Waffe gezwungen werden"

Art.4 Abs.3 GG

 

 

 

 

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Gesprächsrunden

jeweils Mittwoch 19 bis ca. 21 Uhr in der Geschäftsstelle Jungfrauenthal 37 Souterrain, (Nähe U-Klosterstern und U-Eppendorfer Baum)

Unser Thema :

KDV Sprechzeit, Freiwillige Soziales und Ökologisches Jahr, Bundesfreiwilligenjahr: Treffen für Mitwirkende in diesen Bereichen und Interessierte, Erfahrungsaustausch.

 

 

Ansprache zum Hiroshima-Tag 2010 in Hamburg,
Redner: Günther Kahl, DFG-IdK

Liebe Mitbürger, Emigranten und Gäste unserer Stadt, liebe Mitwirkende für eine friedliche Welt.

Ansprache zum Hiroshima - Tag 2010   in Hamburg, Redner: Günther Kahl
 
Liebe Mitbürger, Emigranten und Gäste unserer Stadt, liebe Mitwirkende für eine friedliche Welt.
 
Warum stehen wir hier, 65 Jahre nach den ersten Atombombenabwürfen am 6.August auf Hiroshima und drei Tage später auf Nagasaki? Das liegt doch schon solange zurück, was haben wir heute damit zu tun? Wir glauben, sehr viel.

Ein Rückblick: Das nationalistische so genannte 3. Reich hatte nach dem Überfall vieler europäischer Länder in Ost und West, in seiner Herrschaftsarroganz den Tod von über 50 Millionen Menschen zu verantworten und die Zerstörung von Wohn- und Lebensbereichen  außer
den Millionen jüdischer Menschen.

Endlich, am 8. Mai 1945 musste das NS-Deutschland bedingungslos kapitulieren, Japan, der damalige Kriegsgegner des 3. Reiches, war sein Gegner der USA militärisch unterlegen, führte den Krieg noch einige Monate weiter und stand kurz vor der Kapitulation. Die USA wartete dieses aber nicht ab, sondern probierte mit den ersten eingesetzten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki deren Wirkung von oberirdischen Explosionen. Das Ergebnis war eine bis dahin nicht gekannte sofortige Vernichtung. Der Kern der Städte war direkt durch die Explosion und Strahlung zerstört und brannte mit allen Menschen, Tieren und Pflanzen. Menschen in Außenbezirken, die sich noch vor dem sofortigen und schleichenden Tod retten konnten, überlebten nur mit anhaltenden psychischen und physischen Schäden. Kinder der Überlebenden waren mit Erbschäden belastet. Auch Pflanzen waren atomar verseucht. Für dieses Verbrechen tragen Militärs, Wissenschaftler und den Einsatz befehlende Politiker die Verantwortung. In der Nachkriegszeit war man sich bewusst: Atomwaffen müssen geächtet werden. Bei den klassischen Nuklearmächten gab es zwar eine Reduzierung des Bestandes.

Durch Obama ergaben Abkommen zwischen den USA und Russland eine weitere Vereinbarung über eine quantitative Reduzierung. Aber die verbliebenen Atomwaffenarsenale der USA und Russland reichen jeweils auch heute noch aus, unseren Planeten in eine leblose Wüste zu verwandeln. Außerdem gibt es die Weiterentwicklungen für punktuellen Einsatz gegen Panzer, Bunker und Erdhöhlen.

In Europa lagern immer noch in mehren Ländern US- Atombomben. Der verbliebene Standort in Deutschland ist Büchel in der Eifel. Dazu kommen noch die Atomwaffen Englands und Frankreichs, zu Lande und in U-Booten. Bereiche der deutschen Luftwaffesind ausgebildet für Transport und Abwurf dieser Bomben und können Mitwirkende in einem Atomkrieg werden. Die Sprengkraft der heutigen Atombomben soll mindestens das 20- Fache der Hiroshimabombe betragen. Inzwischen wuchsen neue Nuklearmächte nach: Indien, Pakistan, Israel, China, Nordkorea und anscheinend auch der Iran. Politiker und Militärs begründen den Fortbestand der Atomrüstung mit einem Sicherheitsschutz für die Bevölkerung. Sicher wäre bei diesem Einsatz nur die totale Verwüstung und der sofortige und schleichende, grauenhafte Tod. Bei den Militärdoktrinen handelt es sich nur um die so genannte Abschreckung eines Gegners. Die USA und Frankreich drohten sogar mit dem Ersteinsatz von Atombomben.

Die ungelösten Probleme in Nahost und die Spannung mit dem Iran wegen dessen Atomforschung und der möglichen Entwicklung eigener Atomwaffen, bedeutet nicht nur eine Kriegsgefahr für diese Region. Ein möglicher Kriegsausbruch dort würde die Nato-Staaten, würde Deutschland voll einbeziehen, wie auch China und Russland. Militärische gegenseitige Drohungen, obendrein mit Atomwaffen, sind ungeeignet mögliche Katastrophen zu verhindern. Gewaltbereitschaft ist kein Weg, Gewalt zu verhindern, sondern führt zu Kriegen. Nutznießer wäre nur die Rüstungsindustrie.

Wir alle sind nach den Erfahrungen zweier Weltkriege, nach Afghanistan und dem Irak verpflichtet, ausschließlich Friedenspolitik zu fördern, sie ist die einzige Realpolitik, die unsere Erde ein Überleben ermöglichen kann. Militär löst keine Probleme, sondern fördert sie. So genannte Friedenseinsätze durch Truppen, die für das Töten und Zerstören ausgebildet sind, sind für uns unglaubwürdig. Die täglichen zivilen Opfer im Irak und Afghanistan zeigen die Wirklichkeit so genannter Befriedung. Wenn wir uns nachfolgenden Generationen künftig eine friedliche Welt bauen wollen, müssen wir den Irrglauben an Militär als Friedensstifter endlich aufgeben. Von unseren Politikern erwarten wir eine Außenpolitik, ausschließlich ohne Einsatz von Gewalt und ohne Gewalt anzudrohen. Wir verlangen von ihnen, sich für den Abzug aller in Deutschland und Europa stationierter Atomwaffen einzusetzen und den Einsatz für die weltweite Vernichtung dieser Waffen. Das Aufrüstungsgebot des Europa-Vertrages gefährdet unsere Zukunft. Abrüstung wäre Europas Ziel, aber die Bevölkerung der BRD wurde von unserer Regierung nicht gefragt.

Heute werden weltweit mehr als Tausend Milliarden US- Dollar für die Rüstung ausgegeben. Hiervon sollen auf die USA etwa 60% entfallen. Die Rüstungsausgaben steigen weiter. Die Summen werden den Völkern entzogen. Würden diese Beträge zivil verwendet werden, müsste niemand auf dieser Erde hungern, hätten alle sauberes Trinkwasser, könnten alle Menschen zumutbar wohnen, könnte jeder eine ausreichende medizinische Versorgung erhalten, wäre eine wachsende Bildung und Ausbildung für alle Völker möglich. Auch wären Mittel frei, das Sterben unserer Umwelt zu verhindern. Japan schließt für sich eigene Atomwaffen aus. Zusammen mit Australien setzt es sich bei den asiatischen Ländern ebenfalls für den Verzicht solcher Waffen ein.

Ein Arbeitskreis mit dem Hamburger Forum setzt sich für einen Hiroshimaplatz in Hamburg ein und stellt einen entsprechenden Antrag an die Hansestadt. Dies wurde abgelehnt. Von Seiten der Behörde sah man keinen Anlass für solche Namensgebung. Wir hoffen, bei dieser oder der folgenden Landesregierung wird noch die Einsicht über die Notwendigkeit eines Erinnerungsortes für Hiroshima wachsen. In Berlin ist die Japanische Botschaft in der Hiroshimastraße, in Hannover gibt es jedes Jahr Gedenkfeiern im Hiroshimahain. Hamburg sollte sich ein Beispiel nehmen. Wir meinen, die Völker verdienen es, unabhängig zu werden von kriegsbereiten Militärbündnissen, von Rüstung und global agierenden Großunternehmen, die die Haltung und Entscheidungen von Parlamenten und Regierungen immer mehr bestimmen, auch ohne Mandat der Völker.

Wir gedenken heute der Opfer der Kriege, der Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.
Wir schätzen den Einsatz dieser japanischen Städte weltweit eine Kette zu bilden von „Bürgermeistern für den Frieden“ und für die Erklärung atomwaffenfreier Städte. Wir wollen statt Gewaltandrohung ein friedliches Miteinander und gegenseitiges Verständnis fördern, international und in unserem Lande. Das ist unser Ziel.
Wir freuen uns über alle, die bei uns mitwirken wollen.
Günther Kahl


 

 

 

 

 

 

 

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